Die Universität
Neben dem Herzstück der TU Berlin, dem Campus in Charlottenburg, verfügt die Universität über weitere Standorte im Stadtgebiet, welche infrastrukturell sehr gut angebunden sind. Studenten, die das hektische lieben, sind hier bestens aufgehoben, denn mit 30635 Studenten ist man keineswegs alleine. Trotz alledem ist die Atmosphäre keineswegs anonym. Mit vielen Arbeitsräumen, Vor- und Nachbereitungsarbeitsplätzen und etlichen Mensen, Cafés und Sportmöglichkeiten, hat man immer die Gelegenheit sich zurückzuziehen oder neue Leute kennen zu lernen.
Wichtig ist der Überblick. Mit einem großen Institut für Luft- und Raumfahrt, werden vor allem in den höheren Semestern etliche Spezialisierungen angeboten. Nicht jeder, der sich für den technischen Studiengang entscheidet, muss später Flugzeuge bauen. Mit Kombinationen im Bereich Management, Psychologie und anderen, ergeben sich viele Möglichkeiten.
Neben unzähligen Sportangeboten von Aikido bis Zaubern lernen, verfügt die TU Berlin auch über eine große Universitätsbibliothek mit wachsendem Bestand. Des Weiteren werden an dutzenden schwarzen Brettern alle Neuigkeiten rund um die Universität bekannt gegeben.
Das Gesamtbild der Universität wird durch viele externe Veranstaltungen, von den alljährlichen Queens Lectures, über Ausstellungen bis hin zu Vorträgen von großen Persönlichkeiten der Wissenschaft, abgerundet.
Der Studiengang
Der komplette Studiengang baut auf dem Bachelor-/Mastersystem auf und ist in der Regelstudienzeit auf sechs Bachelorsemester und vier Mastersemester ausgelegt.
In Deutschland einmalig ist die Verknüpfung einer mathematisch- naturwissenschaftlichen Grundausbildung mit fachspezifischen Aspekten der Luft- und Raumfahrttechnik, der Meerestechnik, der Planung und dem Betrieb von Verkehrssystemen, sowie der Fahrzeugtechnik. Hier ist bereits im Bachelor eine Fachrichtung wählbar.
Abschrecken sollte am Anfang nicht das Pensum, mit welchem viele im Gegensatz zur Schulzeit konfrontiert werden. 40 bis 50 Wochenstunden sind für die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Veranstaltungen, sowie die Vorlesung, Übungen und Tutorien selbst aufzuwenden.
In den ersten zwei bis drei Semestern werden die Grundlagen gelegt und man wird nur selten mit Inhalten der eigentlichen Studienrichtung konfrontiert. Nicht selten sitzt man mit bis zu 1200 anderen Studenten in einem Hörsaal und folgt der Mathematik oder Statik, die den Grundstein einer soliden Ingenieurslaufbahn darstellen. Hat man diese Zeit erfolgreich gemeistert, stehen einem eine Vielzahl von Spezialisierungsgebieten zur Verfügung.
Wer sich außerhalb der Universität engagieren will, hat auch zusätzlich die Möglichkeit bei Euroavia oder Akaflieg, welche neben fliegerischer Erfahrung viele Kontakte in die Industrie bieten, vorbeizuschauen.
Die Universität steht mit vielen Unternehmen der Branche in längerfristiger Kooperation. Hier sind z.B. das Fraunhoferinstitut, das DLR, der FAV und weitere zu nennen. Neben Praktika über die gesamte Breite der Forschung und Wirtschaft, werden auch weiterführende Projekte in Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Das Institut für Luft- und Raumfahrt zeichnet sich durch Forschung an eigenen Simulatoren und Windkanälen verschiedener Klassen aus.
Wer den Studiengang bis zum Master durchhält wird mit vielen anwendungsorientierten Forschungsarbeiten belohnt. Von Flugmedizin, über Luftfahrzeugbau bis Luftverkehrsmanagement ist hier vieles möglich.
Nach dem Studium
Das Verkehrswesen betrachtet die Gesamtheit aller Transport- und Verkehrsprozesse. Aufgaben in diesem Bereich sind genauso vielzählig, wie die Kombinationsmöglichkeiten während des Studiums.
Aufgaben angehender Ingenieure können das Konzipieren neuer Verkehrsmaschinen, das Simulieren von Verkehrskomponenten- und Systemen sein. Ingenieure sind ebenfalls in Planungsausschüssen von Wirtschaftsunternehmen zu finden. Die Aufgaben sind vielfältig, die Möglichkeiten unbegrenzt.
Wer Interesse an dem Studiengang bekommen hat, kann auf den Seiten der TU Berlin unter der Rubrik „Studieninteressierte“ nachschauen.
Zugangsvoraussetzungen
Um sich an der TU-Berlin im Studiengang Verkehrswesen erfolgreich zu immatrikulieren, gilt es eigentlich nur einen Numerus-Clausus zu erfüllen. Im letzten Sommersemestereinstieg lag dieser bei 2,2.
Des Weiteren wird für den Bachelor ein Grundpraktikum von min. acht Wochen vorgeschrieben. Dieses kann aber auch noch im Studium absolviert werden.
Weitere Informationen:
www.studienberatung.tu-berlin.de
- Details

Studienprofil
Der duale Bachelor-Studiengang „Aviation Management and Piloting“, den der Fachbereich Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms im Praxisverbund mit der European Institute of Aviation and Business gGmbH (EIAB) anbietet, ermöglicht den Studierenden parallel zum Hochschulstudium den Erwerb der Verkehrspilotenlizenz / Airline Transport Pilot Licence (ATPL) für Flugzeuge (ATPL(A)) oder Hubschrauber (ATPL(H)).
Die ATPL erlaubt der Inhaberin / dem Inhaber, gewerblich Flugzeuge oder Hubschrauber als verantwortliche/r Pilotin / Pilot zu führen, einschließlich solcher, die entsprechend ihrer Zulassung eine Zwei- oder Mehrmannbesatzung erfordern. Die flugpraktische Ausbildung erfolgt durch Partnerflugschulen in Worms und den USA (nur für ATPL(A)).
Der Bachelor-Studiengang hat eine Dauer von sechs Semestern (drei Jahre). Der Studiengang „Aviation Management and Piloting“ schließt mit dem akademischen Grad „Bachelor of Science (B.Sc.)“ ab und beinhaltet den Erwerb der Verkehrspilotenlizenz.
Durch die Verknüpfung von Pilotenausbildung und betriebswirtschaftlichem Hochschulstudium mit Fokus auf die Luftverkehrsbranche werden die Studierenden auf eine berufliche Tätigkeit in der Luft, aber auch im Management einer Fluggesellschaft oder anderen, der Luftfahrt nahestehenden Unternehmen und Institutionen vorbereitet. Gleichzeitig befähigt der Bachelor-Studiengang die Absolventinnen und Absolventen zur Aufnahme eines konsekutiven Master-Studiums.
Studieninhalte
Der Bachelor-Studiengang „Aviation Management and Piloting“ ist modular strukturiert. Dabei werden betriebswirtschaftliche Flugtheorie und flugpraktische Kenntnisse erworben.
Die Studieninhalte umfassen unter anderem folgende Module bzw. Einzelfächer:
Betriebswirtschaftlicher Bereich:
Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften, Quantitative Grundlagen, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (z.B. Marketing, Investition und Finanzierung), Wahlfächer aus dem Aviation Management (z.B. Airline Business Models, Airport Management, Aviation and the Environment (jeweils in englischer Sprache)), Seminare und Unternehmensplanspiel.
Inhalte der theoretischen Pilotenausbildung gemäß den rechtlichen Vorgaben sind u.a.: :
Flugpsychologie, Luftrecht, Meteorologie, Navigation, Flugzeugkunde, Triebwerkkunde, Instrumentenkunde, Flugleistung, Flugplanung, Elektrotechnik und Avionik, Aerodynamik
Flugpraktische Ausbildung:
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Visual Flight Training (ATPL(A)/(H))
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Instrument Flight Training (ATPL(A))
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Private Pilot License Training (PPL(A))
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Commercial Flight Training (ATPL(A)/(H))
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Multi Crew Concept Training (ATPL(A))
Zulassung und Bewerbung
Für eine Zulassung zum Studium an der HS Worms sind folgende Nachweise erforderlich:
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Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife oder Zeugnis der Fachhochschulreife
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Sprachtest in der Sprache Englisch mit mindestens dem Niveau »Europa-Level B1« oder einem vergleichbaren Niveau. Der Sprachtest kann an der Hochschule Worms abgelegt werden. Der Nachweis muss bis zum Ende des ersten Studienjahres erfolgen. Der Nachweis kann auch durch Bestehen der Prüfung im Teilmodul AMP 201 "Business English" erfolgen.
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Abschluss eines Ausbildungsvertrages mit der EIAB gGmbH
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Ausländische Bewerber mit ausländischen Zeugnissen müssen den Nachweis der deutschen Sprache erbringen.
Daneben müssen spezielle Eignungstests als weitere Zulassungsvoraussetzung absolviert werden:
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Medizinische Grunduntersuchung in einem Aero Medical Center
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Assessment Center (insbesondere Mathematik, Physik, Englisch)
Des Weiteren sind die Anforderungen an die persönliche Zuverlässigkeit gemäß den Vorgaben des Luftfahrt-Bundesamtes zu beachten.
Der Bachelor-Studiengang „Aviation Management and Piloting“ wird jährlich zum Wintersemester angeboten (Vorlesungsbeginn Anfang Oktober). Bewerbungsfrist ist jeweils der 15. Juli eines Jahres. Die Bewerbung erfolgt über die HS Worms.
Kosten
Das Studium an der Hochschule Worms ist kostenfrei innerhalb der allgemeinen Studienkonten-Regelung des Landes Rheinland-Pfalz. Es werden keine Studiengebühren erhoben.
Die Flugausbildung ist kostenpflichtig. Aktuelle Preise und Konditionen (Stand: 08/2018 ca. 77.900 € für ATPL(A)) sind bei unserem Partner, der EIAB gGmbH, zu erfragen.
Nähere Informationen zum Studiengang und zur HS Worms finden sich im Internet unter:
Die Flugausbildung
Wir verlassen die Kontrollzone Münster-Osnabrück über den Pflichtmeldepunkt Echo und fliegen auf dem Radial 240 des Osnabrück VORs. Nach dem Überflug: Nordkurs nach Instrumenten bei simulierten IMC-Bedingungen. Triebwerksausfall, Fahrtrücknahme auf bestes gleiten, Außenlandefeld suchen und Maschine konfigurieren. Das Triebwerk springt bei 500ft AGL wieder an und wir steigen auf 4000ft Höhe. In einer gezogenen Steilkurve plötzlich: Die akustische "stall warning". Die Maschine versucht über die linke Fläche zu kippen, leicht nachgeben, Vollgas, aufrichten, Fahrt aufnehmen und abfangen. Die Landung findet aus ungewohnter Position mit defekten Klappen statt. Nachdem das Triebwerk mit Maschine an der Parkposition steht, heißt es vom rechten Sitz: „Glückwunsch zum bestandenen PPL-A (JAR-FCL).“
Dies ist der fliegerische Teil des Aircraft and Flight Engineering (AFE) Studiums an der Hochschule Osnabrück. “Praxisbezug“ heißt hier die Devise.

Der Campus
Raus aus dem Cockpit, auf dem Campus angekommen wartet folgendes Programm:
In den ersten beiden Semestern, welche auch die mit Abstand zeitintensivsten darstellen, werden alle Vorlesungen zusammen mit Studierenden anderer Fachrichtungen besucht. Diese Zeit nennt sich dann „Grundstudium“. Es ist sehr allgemein gehalten, zielt auf die Lehre der Mathematik, Physik und Statik und nimmt ca. 48-50 Zeitstunden pro Woche in Anspruch. 40 Zeitstunden verbringt der AFE´ler davon in den Hochschuleinrichtungen. Die restlichen acht bis zehn Stunden fließen in die Vor-und Nachbereitung der Vorlesungen.
Der Flugplatzaufenthalt und Flugstunden nicht einbezogen! Wer also nach wie vor dem Vorurteil „ Studenten haben doch eh massig Zeit und sind faul“ glaubt, der sei an dieser Stelle eines Besseren belehrt.
Die Rahmenbedingungen des Studiums in Osnabrück sind, bezogen auf das AFE-Studium mit sehr gut zu beschreiben. Wer selbst in Sachen Forschung und Fliegerei aktiv sein möchte, stößt hier auf offene Ohren und viele Möglichkeiten. So werden z.B. Praktika im hochschuleigenen Windkanal angeboten.
In der Bibliothek findet man einen ständig wachsenden Fundus ausgewählter Literatur, die keine Wünsche offen lässt. Der fakultätseigene Flugsimulator kann für virtuelle Übungsflüge z.B. für Funknavigationsflügen genutzt werden.
Außerdem werden Messebesuche organisiert, so hat die Hochschule Osnabrück an der Vergangenen ILA in Berlin ein sehr intensives Netzwerk mit anderen Gruppen/Firmen knüpfen können. Darauf aufbauend wurde auch ein gemeinsamer Messeauftritt auf der Air-Magdeburg und AERO realisiert.
Was ist AFE konkret?
Seit nunmehr zehn Jahren ist der rein luftfahrttechnische Studiengang an der Hochschule Osnabrück etabliert. Was mit fünf Studenten im Jahre 2002 begann, steht heute vor der Auswahl aus 150 Bewerbern auf 20 Plätze zum jährlichen Wintersemestereinstieg. Das Studium findet in einem internationalen Rahmen mit den englischen Partneruniversitäten Bristol und Coventry statt.
Nach dem vollendeten vierten Semester heißt es dann Koffer packen und nach England proceeden. Ein Jahr später findet das Studium dann in der Bachelorarbeit im sechsten Semester seinen Abschluss. Jedoch noch nicht den endgültigen. Auch das Masterprogramm wird in Bristol angeboten.
Nach dem Studium
Wie so oft führen mehrere Wege nach Rom, bzw. in das Berufsleben.
Da das AFE Studium sich mit und Flugerprobung, aber auch mit der reinen Fliegerei, welche mit der Privatpilotenlizenz ja bekanntlich noch in den Kinderschuhen steckt, befasst, stehen mehrere Wege gleichermaßen offen. Kurz gesagt, der Weg zum Testpilot ist mit dem Studium geebnet und wird durch fundiertes Fachwissen untermauert. Entsprechende fliegerische Weiterbildung wird von der kooperierenden Flugschule angeboten.
Wer im Studium entscheidet sein erlerntes Gefühl und Erfahrung in einen reinen Konstruktions- und Entwicklungsberuf einfließen zu lassen, dem steht auch dieser Weg offen.
Darüber hinaus ist die Promotion zum PhD (Doctor of Philosophy) möglich.
Last but not least kann sich jeder für eine ATPL-Ausbildung entscheiden und aus dem Studium heraus den frozen ATPL erwerben, um in den Linienflug einzusteigen.
Zugangsvoraussetzungen
Um sich an der HS-Osnabrück im Studiengang AFE erfolgreich zu immatrikulieren, gilt es einen Numerus-Clausus zu erfüllen. Im letzten Wintersemestereinstieg lag dieser bei 2,2.
Ein bestehender Vertrag mit der kooperierenden Flugschule TFF über die Ausbildung zum Privatpiloten ist elementarer Bestandteil der Immatrikulationsprozedur. Aufgrund der PPL-Flugausbildung ist es verbindlich, das Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 vorweisen zu können. Des Weiteren ist ein Motivationsschreiben zu verfassen. Bis zum vierten Semester müssen 22 Wochen Praktikum geleistet werden, zehn davon vor Beginn des Studiums.
Dies sind viele Daten und Anforderungen, die Sie aber nicht erschrecken sollen.
Es gibt viele Wege des Einstiegs auch mit bereits gesammelter Flugerfahrung und vorhandenen Lizenzen.
Warum AFE ?
Dieser Studiengang bietet die Verbindung von theoretisch angeeignetem Wissen, und der Möglichkeit dieses Wissen dann im Flugzeug umzusetzen und zu erproben. Wer hat schon mal bewusst versucht, eine 172er oder die PA-28 nach Bauvorschrift CS-23 auf dynamisch laterale Stabilität zu prüfen? Oder sich darüber Gedanken gemacht ob die Flächentiefe tatsächlich etwas mit dem induzierten Widerstand zu tun hat?
Antworten darauf findet der Interessierte in diesem Studium.
Ansprechpartner für individuelle Fragen rund um AFE sind:
Steffen Schrader
E-Mail-Adresse:
Fakultät / Organisationseinheit: Ingenieurwissenschaften und Informatik
Beschreibung: Leiter der Technischen Fachschule für Flugzeugführer; Mitarbeiter
Prof. Dr.-Ing. Bernd Hamacher
E-Mail-Adresse:
Fakultät / Organisationseinheit: Ingenieurwissenschaften und Informatik
Beschreibung: Technisches Management
Weitere Informationen: www.hs-osnabrueck.de
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